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Herbstferien ...

Wir freuen uns über Anmeldungen für die Betreuung vor Ort und unsere Ferienfahrt (Klasse 6 + 7)!

 

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Ferienfahrt mit der JUZI!

In den Herbstferien gibt es wieder eine Ferienfahrt in die Eifel für Jugendlich der Klassen 6 + 7.

Weiter Information sowie das Anmeldeformular gibt es hier!

Spendenaufruf für bestmögliche Integration von Geflüchteten

Unterstützung für die JUZI

Es werden dringend Geldspenden benötigt zum Beispiel für:

  • Zuzahlungen zu ärztlichen Behandlungen
  • Zuschüsse zu Mieten
  • Kauf von KVB-Fahrkarten
  • Finanzierung von kleinen Ausflügen

Spendenkonto:

Jugendzentrum Sülz (JUZI)
IBAN: DE63 3716 0087 0687 1630 01
BIC: GENODED1CGN

Stichwort: Unterstützung Flüchtlinge

Umfassende Integrationsarbeit

Umfassende Integrationsarbeit

Ein Text von Dorothee Mennicken (Klartext)

Durch die Ankunft der Flüchtlinge hat sich die Arbeit des JUZI im letzten Jahr ausgeweitet. Nicht nur unbegleitete junge Leute werden hier betreut, allein 26 erwachsene Frauen und Männer aus Eritrea, dem Irak, und Syrien sind in den Basissprachkursen, die das JUZI anbietet. Die meisten der Geflohenen sind mit großem Eifer bei der Sache, bedeuten Fortschritte in der Sprache doch einfacheren Kontakt in der neuen Umgebung. Einer von ihnen, Ahmad, ein syrischer Ingenieur, hat in wenigen Monaten so gut Deutsch gelernt, dass er jetzt als Dolmetscher im JUZI fungiert.

Der 16-jährige Mohammed aus dem Irak war ganz allein auf der Flucht. Jetzt lebt er in einem Hotel in Sülz. So oft wie möglich kommt er tagsüber ins JUZI, dem Jugendzentrum in der Sülzburgstraße. Auch lernt hier Deutsch, trifft andere junge und ältere Geflüchtete und kann hier Zeit verbringen. Solange die Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden, noch nicht die Möglichkeit haben an einem Integrationskurs teilnehmen können, haben sie außer Ämtergängen den ganzen Tag über nicht viel zu tun. Langeweile ist ein großes Problem.

„Umfassende Integrationsarbeit ist unser Motto“ erklärt Lilo Sturch, Leiterin des JUZI. „Hier lernen die unbegleiteten Jugendlichen kochen und auch putzen.“ Sie sollen selbstständig werden und für sich selbst sorgen können, wenn später einmal in einer Wohngemeinschaft eigenverantwortlich leben. Sturch erklärt: „Gerade die jungen Männer können oft nicht einmal ein Spiegelei in die Pfanne hauen oder einen Lappen auswringen." Schon lange leistet das JUZI in Zusammenarbeit mit der Organisation „Auf Achse“ Integrationsarbeit für unbegleitete junge Flüchtlinge.

Engagiertes Team macht Vieles möglich.

Das engagierte JUZI-Team vereinbart auch, wenn nötig, Arzttermine. So beispielsweise für für den 19-jährigen Handballnationalspieler aus Syrien, der sein verletztes Knie wochenlang nicht behandeln lassen konnte, weil in der Notunterkunft die Betreuung schwierig war. Er benötigt intensive Betreuung, weil er schwer traumatisiert ist (Angehörige wurden vor seinen Augen erschossen). Ein JUZI-Mitarbeiter begleitet ihn zu den Arztbesuchen und kümmert sich darum, dass das Knie bald operiert werden kann.

Auch Wohnungen, Arbeitsmöglichkeiten und Praktika für die Menschen suchen die JUZI-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie verhandeln mit Hausbesitzern und Arbeitgebern und bieten selbst Arbeitsmöglichkeiten an. Zwei syrische Köche sammeln bereits praktische Erfahrungen in der Übermittagsbetreuung am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium.

Auch über die Weihnachts- und Karnevalstage hindurch hatte das JUZI geöffnet. „Wir müssen den Flüchtlingen eine Anlaufstelle geben, wo sie sein können, miteinander reden können oder einfach nur Fernsehen gucken oder Kicker spielen…“, erläutert Lilo Sturch. Abwechslung in den Alltag bringen manchmal Ausflüge, wie zuletzt, als sich 17 Teilnehmer aus den Deutschkursen mit Begleiterinnen und Begleitern auf den Weg in den Zoo gemacht haben. Gemeinsam mit der Sülzer Fotografin Monika Nonnenmacher wurde im Februar auch ein Fotoworkshop angeboten. Kreuz und quer ging es durch die Stadt auf der Suche nach Motiven, die dann hinterher gemeinsam besprochen wurden.

Praktische und finanzielle Unterstützung wird gebraucht

Zusätzlich zum „normalen“ Programm rund um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird die Unterstützung für die Geflohenen von einem engagierten Team aus 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etlichen ehrenamtlichen Helfern gestemmt. Auch Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist dabei wie zum Beispiel Selcuk Parlak. Er ist selbst als Kind und Jugendlicher immer im JUZI gewesen. Jetzt bringt er als Student dem 23-jährigen Kawa, der 16- Jährigen Yara und der 30-jährigen Hoeda aus Syrien sowie dem 16-jährigen Mohammed aus dem Irak die Anfänge der deutschen Sprache bei.

Nach sorgfältiger Prüfung vermittelt Lilo Sturch auch Patenschaften zwischen Geflüchteten und engagierten Bürgerinnen und Bürger aus Sülz und Klettenberg als Unterstützung. „Es muss passen“, so die Leiterin, „Menschen, die zum Beispiel bereit sind, mit einer syrischen Familie regelmäßig einkaufen zu gehen und so die Sprache zutrainieren, sind eine große Hilfe. Oder Leute, die Flüchtlinge zum Arzt begleiten oder zum Amt. Was wir nicht brauchen, sind Lebensmittelspenden oder andere Sachen, die immer wieder vor unserer Tür abgeladen werden.“

Offene Tür jetzt auch sonntags!

Wir haben für alle Jugendlichen (ab Klasse 5) Mo. - Fr. von 16.00 bis 20.00 Uhr geöffnet!

Ausserdem jetzt auch jeden Sonntag von 15.00 bis 19.00 Uhr.

Wir freuen uns auf dich!

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